Lattenkopfball, Tor aberkannt – Bielefeld jubelt nach wilder Schlussphase
Im abschließenden Viertelfinale des DFB-Pokals empfängt Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) den VfL Wolfsburg. In der Liga hatte Wolfsburg Ende November 5:1 bei den Sachsen gewonnen, die in der Fußball-Bundesliga zu Hause noch nie so hoch verloren hatten.
„Da haben wir das Spiel relativ schnell aus der Hand gegeben“, sagte Rose. „Wir müssen auf ihr Tempo achten, auf ihr Umschalten. Wolfsburg hat sich insgesamt gut entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen. Wir haben uns etwas gegen ihre Wucht überlegt.“
Die immer lauter werdende Diskussion um seine Zukunft lässt sich Rose nicht anmerken. Ruhig, aber ebenso bestimmt und realistisch ordnete der Trainer von RB Leipzig die Debatte um seine Person ein. „Momentan spielen wir nicht die Sterne vom Himmel. Da ist es klar, dass Kritik und Fragen aufkommen“, sagte der 48-Jährige.
Aus in der Champions League, nur ein Sieg in der Bundesliga-Rückrunde mit dem Abrutschen auf Platz sechs – aufgeben ist für Rose jedoch selbstredend keine Option: „Wenn ich nicht daran glauben würde, sollte ich nicht mehr hier sitzen. Ich glaube daran, dass wir eine erfolgreiche Saison daraus machen können.“
Seine Mannschaft habe er nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Abstiegskandidat Heidenheim erst einmal in Ruhe gelassen. Im Windschatten dieser Ruhe wurden die Forderungen im Umfeld nach Konsequenzen auf der Trainerposition allerdings immer lauter. Noch in der Winterpause stärkte Aufsichtsratsboss Oliver Mintzlaff Rose den Rücken, ließ keinen Zweifel im Glauben an den Trainer aufkommen.
Eine Haltung, die auch durch die Ankunft von Jürgen Klopp bestärkt worden war. Der globale Fußballchef war es dem Vernehmen nach auch, der sich nach einem sieglosen November aus dem Sabbatical heraus für seinen Ex-Spieler Rose aussprach. Langsam stellt sich allerdings die Frage, wann bei Mintzlaff der in der Vergangenheit oft kurze Geduldsfaden reißt.
Denn bisher fruchtete keine der Verbesserungsmaßnahmen. Die Schlüsselspieler David Raum und Xavi Simons sind wieder fit, doch vor allem Spielmacher Simons leidet an einem akuten Formtief. Durch das Aus in der Königsklasse hatte man drei komplette Trainingswochen, deren Resultate man in den Spielen kaum sehen kann.
DFB-Pokal, Viertelfinale
VfB Stuttgart – FC Augsburg 1:0
Bayer Leverkusen – 1. FC Köln 3:2 n.V.
Arminia Bielefeld – Werder Bremen
RB Leipzig – VfL Wolfsburg
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