Am Mittwoch stellt Apple ein "neues Familienmitglied" vor
Apple-Chef Cook kündigt auf X ein "ein neues Mitglied der Familie" an. Dazu postet er eine Animation, in der ein wie flüssiges Metall schimmerndes Unternehmenslogo in einem Kreis zu sehen ist. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem neuen Produkt um das neue iPhone SE 4, es könnte aber auch etwas anderes sein.
Eigentlich wurde das neue iPhone SE bereits in dieser Woche erwartet, doch treffsichere Apple-Kenner wie Mark Gurman von "Bloomberg" lagen offensichtlich daneben. Allerdings nur knapp, denn Tim Cook kündigt jetzt auf Elon Musks Plattform X für kommenden Mittwoch ein "neues Mitglied der Familie" an.
Wahrscheinlich handelt es sich um das neue iPhone SE, aber das GIF, das der Apple-Chef zusammen mit der Ankündigung postete, könnte auch auf ein anderes Gerät hindeuten. Denn die Animation zeigt ein wie flüssiges Silber schimmerndes Apple-Logo in einem Kreis.
Was bedeutet der Kreis?
Im Internet gibt es deswegen Spekulationen, es könnte sich um einen neuen AirTag handeln. Doch Gurman hat wahrscheinlich recht, wenn er auf X schreibt, Tim Cook würde sicher keinen Teaser für ein Zubehör veröffentlichen, das aktuell 39 Euro kostet. Für ein wichtiges neues Einsteiger-iPhone würde er dies aber sehr wohl tun, so der "Bloomberg"-Autor.
Vielleicht steht der Ring für die einzelne Kamera, die das iPhone SE 4 haben soll. Möglicherweise deutet er auch eine Rückseite mit Optionen zum magnetischen Andocken (MagSafe) an, die Apples Smartphones seit der zwölften Generation haben. Das aktuelle iPhone SE mit seinem Uralt-Design des iPhone 8 hat kein MagSafe.
Man wird sehen. Interessanter ist es, über den Begriff "Familie" nachzudenken. Dies könnte nämlich zu Hinweisen passen, dass der Neuling nicht iPhone SE 4, sondern iPhone 16E heißen soll. So oder so handelt es sich beim neuen Einsteiger-iPhone um ein spannendes Gerät. Denn es wird das erste SE sein, das nicht mehr das veraltete Design mit physischem Home-Button und breiten Displayrändern hat.
6,1-Zoll-Display, Notch, A18
Es kann als sicher gelten, dass als Basis des Geräts das iPhone 14 dient. Der Neuling würde demnach einen 6,1 Zoll großen OLED-Bildschirm mit breiter Notch haben. Dort sind unter anderem die Kameras und Sensoren für die Gesichtserkennung (Face ID) untergebracht, die den Fingerabdrucksensor (Touch ID) ablöst.
Höchstwahrscheinlich wird der Neuling mit dem A18-Chip ausgestattet sein, der die aktuellen Standard-16er antreibt. Denn damit wäre das Gerät in der Lage, die kommenden Apple-Intelligence-Funktionen auszuführen, die ab April auch in der EU und unter anderem auf Deutsch zur Verfügung stehen sollen.
Nur eine Kamera auf der Rückseite
Wichtig für den Verkauf in der EU ist zudem, dass das SE 4/16E einen USB-C-Anschluss haben wird, der hier jetzt zwingend vorgeschrieben ist. Deshalb ist das aktuelle SE-Modell bereits aus Apples europäischem Sortiment verschwunden, während es unter anderem in den USA noch zu haben ist.
Auf der Rückseite hat das neue Einsteiger-iPhone voraussichtlich nicht wie das iPhone 14 eine Doppel-Kamera, sondern ein einzelnes Objektiv. Bilder von Dummys, die Leaker Sonny Dickson (@Sonny Dickson) veröffentlicht hat, bestätigen das. Verschiedenen Gerüchten zufolge löst der Sensor mit 48 Megapixeln (MP) auf, was mehr als bei der Hauptkamera des iPhone 14 ist, die nur 12 MP bietet. Es könnte sich also um den Sensor des iPhone 15 handeln.
Was kommt noch?
Apple plant laut verschiedenen Quellen neben einem AirTag 2 noch weitere neue Geräte in den kommenden Wochen und Monaten vorzustellen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Upgrades mit neuen Apple-Chips. Darunter befinden sich laut "MacRumors" ein MacBook Air mit dem aktuellen M4, ein iPad Air mit dem M3 und ein iPad 11, das entweder den A16 des iPhone 14 Pro oder den A17 Pro des iPhone 15 Pro haben soll.
Schließlich spekuliert "MacRumors", dass Tim Cook am kommenden Mittwoch möglicherweise einen ersten Blick auf Apples intelligentes Display geben wird. Im vergangenen Herbst gab es noch Gerüchte, wonach es im März auf den Markt kommen könnte. Jetzt heißt es, die Massenproduktion werde erst in der zweiten Jahreshälfte starten.
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